Motorradtour Südafrika
Motorrad Tour Südafrika 2008,
Mpumalanga (Krüger Park), Swasiland und Garden Route.

Termin: 30.September bis 15.Oktober 2008


Tag 1: Ankunft in Johannesburg.

Begrüßung durch unseren Tour Guide und Transfer zum Hotel. Nachmittags Motorradübergabe und Tourbesprechung.

Unterkunft: Birchwood Hotel (F)

Tag 2: 400 km Johannesburg/ Pretoria – Graskoop, ca km 420

Wir starten Richtung Osten entlang der N4 Richtung Mpumalanga. Mpumalanga heißt in der lokalen Sprache “Der Ort wo die Sonne aufgeht”. Diese Province ist das absolute Motorrad Paradies, gute Teerstrassen, Pässe ohne Ende und eine großartige Landschaft erwarten uns.

Das kleine Dorf Graskoop liegt oberhalb des Kowyn's Passes. Es wurde bereits 1880 gegründet, wie so viele Dörfer in dieser Region als Goldgräber Siedlung. Hier beginnt die Zufahrt zu den Naturschönheiten des Blyde River Canyons. Bereits 3 Km nördlich lohnt sich ein Abstecher nach "God's Window", wo man mit einem wundervollen Blick auf das 1000 Meter tiefer liegende Lowveld hat.

Unterkunft: Graskoop Hotel (F)

Tag 3: 300 km Rundfahrt  „Panorama Route“, ca km 250

Die berühmte Panorama Route steht heute auf dem Programm, eine der schönsten Strassen Südafrika´s mit atemberaubenden Ausblicken und den besten Strassenbedingungen. An einem Tag im Jahr wird diese Strasse komplett gesperrt und nur für Motorradfahrer freigegeben, das Biker Ereignis schlechthin. Weitere Highlights heute: der Blyde River Canyon, die Mac Mac Pools, Bourke´s Luck Potholes, Echo Cave und  Pilgrim´s Rest.

Die Panorama Route gehört zu den schönsten und beliebtesten Reisezielen in Südafrika, Sie führt über die zerklüfteten Höhenzüge der Drakensberge von Mpumalanga. Hier am nordöstlichen Teil der großen Randstufe fällt das Inlandsplateau, das Highveld, abrupt und steil ab und eröffnet phantastische Ausblicke auf die etwa 1000 Meter tiefer gelegenen Ebenen des Lowveld.

Spektakulärster Abschnitt ist der Blyde River Canyon, den man auf der R532 Strasse von Graskoop aus erreicht. Bereits wenige Kilometer nördlich führt eine Seitenstrasse nach "God's Window", von wo aus man einen weiten Blick auf das Lowveld hat. Der Canyon beginnt weiter nördlich bei "Bourke's Luck Potholes" und endet bei den "Three Rondavels". An mehreren Stellen kann man von gut angelegten Aussichtspunkten einen Blick auf die 33 km lange Schlucht werfen. Die Potholes sind eindrucksvolle Gesteinsformationen, die vor Jahrmillionen durch Erosion entstanden. Die bizarren Strudellöcher wurden durch Geröll- und Sandmassen geschaffen, die der einstmals reißende Flusslauf mit sich führte.

Nirgendwo in Südafrika gibt es so viele kleine und auch riesige spektakuläre Wasserfälle wie hier. Die spektakulärsten Wasserfälle gibt es zwischen der Panorama Route, nördlich von Graskoop, und bis südlich von Sabie.

Unterkunft: Protea Hotel Krüger Gate (F)

Tag 4: 0 km auf Bike, Tierbeobachtung Krüger National Park

Heute geht´s auf Safari in den Krüger National Park, der nicht mit den Motorrädern befahren werden darf. Wir fahren mit unserem Begleitfahrzeug in den Park und gehen auf Safari. Big Five Country ist angesagt; neben Löwe, Elephant, Büffel, Nashorn und Leopard. gibt es viele weitere Tierarten zu beobachten.

Der Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von Präsident Paul Kruger angelegt. Nachdem Jäger den ursprünglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten, wurde alles Land zwischen Sabie und Crocodile River unter Naturschutz gestellt, um das Überleben der noch vorhandenen Tiere zu sichern. Erst 1961 wurde der inzwischen erweiterte Krüger Park eingezäunt. Der Park erstreckt sich vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden. Er ist insgesamt 350 km lang, 65 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 qkm - das entspricht ungefähr der Grösse von Rheinland-Pfalz.

Insgesamt führt ein Strassennetz von 1863 km Länge durch das Gebiet, davon sind 697 km asphaltiert. Innerhalb des Parkgeländes darf man sich nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang bewegen. Ansonsten muss man den Park verlassen oder sich in die umzäunten Camps begeben.

Für Tierbeobachtungen ist die trockene Winterzeit, also die Monate Juni bis September, am besten geeignet. Das Gras steht dann niedrig, Büsche und Bäume sind nicht belaubt und ermöglichen einen freien Blick. Da es im Winter so gut wie nie regnet, kommen die meisten Tiere morgens und abends an die Wasserstellen zum Trinken und können dort gut vom Auto aus beobachtet werden.

Unterkunft: Rest Camp im Park

Tag 5: Krüger Park  - Swasiland ca km 330

Unsere Herausforderung heute ist das kleine selbständige Königreich „Swasiland“.Über Barberton und den berühmten Saddleback Pass erreichen wir die Grenze dieses Zwergstaates in Bulembu. Wir fahren durch das Molotja Natur Reservat, eines der eindrucksvollsten Bergwelten im südlichen Afrika, weiter nach Forbes Reef und Motjane, bevor wir wieder nach Südafrika zurückkehren.

Swasiland grenzt im Norden, Westen und Süden an Südafrika und im Osten an Mosambik. Das Land teilt sich in vier geographische Regionen: das Inkangala-Hochveld, ein Streifen teilweise aufgeforsteter, zerklüfteter Landschaft, einschl. des Usutu-Pinienwaldes; die Peak-Wälder im Nordwesten; das Mittelveld, das sich sanft vom Hochveld über Hügel auf fruchtbare Täler senkt und das Unterveld oder Buschland mit 170-360 m hohen Hügeln. Am östlichen Rand des Untervelds liegt das Lubombo-Plateau, das überwiegend als Weide- und Ackerland genutzt wird. Swasiland ist eines der bestbewässerten Länder des südlichen Afrika. Die vier größten Flüsse, Komati, Usutu, Mbuluzi und Ngwavuma, fließen von West nach Ost und münden in den Indischen Ozean.

Swasiland ist ein kleiner Staat (17.400 Quadratkilometer) und hat ca. eine Million Einwohner.

Die Hauptstadt von Swasiland ist Mbabane und diese liegt auf ca. 1150 Metern Höhe.

Highlights für Swaziland sind unter anderen die Hauptstadt Mbabane, eine durchaus moderne Metropole mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. Hier findet sich der Sibebe-Felsen, der zweitgrößte Monolith der Welt.

Unterkunft: Forrester´s Arms (F)

Tag 6: Swaziland  -  Johannesburg, ca. km 400

Heute nehmen wir Abschied vom „Land der aufgehenden Sonne“ und fahren zurück nach Johannesburg wo wir am späten Nachmittag eintreffen. Die höchste Teerstrasse Südafrikas, der Steenkamsp Berg (2254 Meter hoch) bringt uns nach Westen Richtung Middelburg.

Nach Rückgabe der Motorräder checken wir in unser Hotel ein.

Unterkunft: Birchwood Hotel (F)

Tag 7: Vormittags, Flug nach Kapstadt

Ankunft in Kapstadt, Hoteltransfer. Zeit zur freien Verfügung. Nachmittags Motorradübergabe und Stadtrundfahrt.

Unterkunft: Lady Hamilton Hotel (F)

Tag 8: Kapstadt – Kaphalbinsel – Hermanus, ca. km 300


Nach unserem Frühstück starten wir mit unseren Bikes Richtung Süden zum legendären Kap der guten Hoffnung. Mehr als 400 Schiffswracks liegen an dieser Küste auf Grund. Über Seapoint und den Bikini Beaches von Camps Bay geht es zum idyllischen Fischerhafen Hout Bay, bevor wir das erste Motorradhighlight meistern, den Chapman´s Peak Drive, eine in den Fels gebaute Bergstrasse immer entlang des Atlantischen Ozeans. Weiter geht´s über Noordhoek und Kommetje zum Kap, an dieser historischen Stelle werden wir einige Zeit verweilen und auch unser „Beweisphoto“ schiessen. Nach dem Mittagessen steht die False Bay, die falsche Bucht, auf dem Programm. Diese Strecke bringt uns entlang der Sandstrände Richtung Osten nach Hermanus. Hermanus kann sich mit Recht als "Walhauptstadt der Welt" bezeichnen. Alljährlich zwischen Juli und November ziehen Dutzende von Southern Right Whales zur Fortpflanzung in die ruhigen Gewässer der Walker Bay, manchmal sind es bis zu 100 Walkühe mit ihren Kälbern. Das Besondere in Hermanus: Die Meeressäuger kommen bis auf wenige Meter an die Klippen heran und können darum gut beobachtet werden. Ein Klippenpfad (Cliff Walk) mit vielen gut plazierten Aussichtspunkten und Sitzbänken zieht sich über 15 Kilometer an der Küste entlang.

Unterkunft: Windsor Hotel (F)

Tag 9 & 10: Hermanus – Knysna, ca. km 250

Von Hermanus geht es über die N2 Richtung indischer Ozean und der berühmten Gardenroute, ein einmaliges Naturparadies, das sich entlang des Indischen Ozeans und bis an die Halbwüste der Kleinen Karoo erstreckt - eine Garten Route voller Vielfalt.

Unser Ziel ist Knysna, ein kleiner Ort direkt am Meer gelegen. Knysna wird regelmässig als der schönste Ort Südafrikas gewählt. Mit den beiden Knysna Heads, die den Eingang in die Lagune „bewachen“, fühlt man sich hier wirklich wie im Paradies. Knysna liegt an einer ausgedehnten Lagune, die sich hervorragend für alle Möglichkeiten von Wassersport eignet. Die Bucht wird von zwei eindrucksvollen Sandstein-Felsen eingerahmt, den Knysna Heads. Einen dieser Felsen kann man mit dem Bike ansteuern und so einen herrlichen Blick über die Lagune geniessen. Im Hinterland erstreckt sich der Knysna Forest, der mit einer Fläche von 80.000 Hektar das grösste zusammenhängende Waldgebiet in Südafrika darstellt. Wie überall an der Garden Route sind jedoch nur Teile des ursprünglichen Montan-Regenwalds erhalten. Die begehrten einheimischen, extrem langsam wachsenden Stinkwood- und Yellowwood-Bäume sind selten geworden, Fichten und Eukalypten dagegen häufiger. Es wird vermutet, dass in den Wäldern noch einige wenige Elefanten leben, wenngleich sie seit langem nicht mehr gesichtet wurden. Ein Versuch, Elefanten aus dem Kruger Park hier anzusiedeln, scheiterte leider.

Wunderbare Pässe bringen uns und unsere Bikes an diese Stelle. Hier legen wir auch einen Ruhetag ein, mit der Option den nahegelegenen Tsitsikamma Natur Park zu besichtigen. Ansonsten ist Faulenzen am Strand angesagt, und natürlich wird abends ein typisches Fisch Restaurant aufgesucht (optional).

Unterkunft: Riverclub (F)

Tag 11: Knysna – Oudtshoorn, ca. km 250

Oudtshoorn, unsere nächstes Ziel, ist die berühmte Straußenmetropole in der Kleinen Karoo, Südafrikas malerischster Halbwüste. Hier besichtigen wir die Cango Caves, eine riesige Höhlenformation und natürlich eine Straussenfarm. Wer will kann hier sein Bike eintauschen und einen Ritt auf einem der Strausse erleben. Die riesigen Straussenfarmen haben Ihre wirtschaftliche Blütezeit hinter sich. In den Jahren vor dem 1. Weltkrieg wurden auf den Farmen bei Oudtshoorn über 100.000 Strausse gezüchtet. Die Straussenfedern waren damals in Europa heiss begehrte Modeartikel. Die reichen "Federbarone" konnten sich traumhafte "Straußenpaläste" erbauen, von denen noch heute einige in Oudtshoorn zu bewundern sind. Abends wird natürlich Straussenfleisch gegessen.

Unterkunft: Hlangana Lodge (F)

Tag 12: Oudtshoorn – Montagu, ca. km 250


Die berühmte Route 62, ebenfalls ein Motorradhighlight bringt uns wieder weiter gegen Westen. Durch die kleine Karoo geht es vorbei an den Orten Calitzdorp und Ladismith. Unser Ziel Montagu ist ein idylischer Ort in den Bergen gelegen. Berühmt ist dieser Ort für seine heissen Quellen, den Avalon Springs. Montagu bezeichnet sich als "Tor zur Kleinen Karoo". Diese Hochebene ersteckt sich südlich der Swartberge rund 300 Kilometer nach Osten, bis nach Oudtshoorn und Uniondale. Die Kleine Karoo erhält höhere Niederschläge als die Große Karoo im Nordosten und ist darum deutlich fruchtbarer und grüner. Montagu ist ein friedliches Landstädtchen mit zahlreichen gut gepflegten kapholländischen und viktorianischen Bauten. Zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker haben Montagu als Domizil gewählt und tragen zur besonderen Atmosphäre des Ortes bei.

Unterkunft: Montagu Country Inn (F)

Tag 13: Montagu – Stellenbosch, ca. km 250

Heute stehen die Winelands auf dem Programm. Herrliche Pässe bringen uns in die grössten Weinanbaugebiet Südafrikas. Vorbei an Weinfarmen und Reben geht es durch herrlich grüne Landschaft zum 2. ältesten Ort in Südafrika: Stellenbosch. Nachdem wir unsere Bikes abgestellt haben, gehen wir natürlich auf eine Weinprobe. Stellenbosch entwickelte sich aus einer Siedlung von holländischen Einwanderern, denen man im Jahre 1680 hier an den Ufern des Eerste Rivier (Rivier = Fluss) Land geschenkt hatte. Gründervater war der damalige Gouverneur des Kaplandes, Simon van der Stel, der - von der Schönheit und Fruchtbarkeit des Landes überzeugt - zu einer Siedlung aufrief. Mit dem Namen Stellenbosch, der in etwa mit "Stel's Busch" übersetzt werden kann, wurde eine kleine Insel im Eerste Rivier bezeichnet, wo van der Stel mit seinen Begleitern 1679 das erste Lager aufgeschlagen hatte. Stellenbosch hat heute rund 50.000 Einwohner und ist Zentrum der wohlhabenden Weinbau-Region am Kap. Die Stadt besitzt zudem eine der renommiertesten Universitäten in Südafrika, unter anderem auch mit einer Fakultät für Weinbau. Unterrichtssprache war in Stellenbosch bislang das Afrikaans. Erst in neuester Zeit wird auch in English gelehrt.

Unterkunft: Stellenbosch Hotel (F)

Tag 14: Stellenbosch – Kapstadt, ca, km 200

Von Stellenbosch fahren wir in Richtung Westen zurück nach Kapstadt. Der Tafelberg wird uns bald den Weg weisen in die „Mother City“. Am berühmten Bloubergstrand schiessen wir unsere Abschiedsfoto mit der Postkartenansicht vom Berg. Zurück in Kapstadt besprechen wir die ergreifenden Tourerlebnisse beim gemeinsamen Abschiedsessen (optional).

Unterkunft: Lady Hamilton Hotel (F)

Tag 15: Rückflug Deutschland

Transfer zum Flughafen


Strauss



Eingeschlossene Leistungen:

  • Linienflug mit Lufthansa ab Deutschland in Economy.
  • 14 Übernachtungen in  Hotels bzw. Lodges mit Frühstück, außer Krüger Park.
  • 13 Tage Motorrad Miete, unbegrenzt Frei Meilen.
  • Transfers, deutschsprachiger Reiseleiter.
  • Gepäcktransfer im Begleitfahrzeug.
  • Ersatzmotorrad auf Anhänger.
  • Eintrittsgebühren für Nationalparks.

Die Preise :


            BMW F 650 GS                     4730,-  Euro im ½  DZ

            BMW R1200 GS                    5320,- Euro im ½ DZ

            Beifahrer/in                             3775,- Euro

            Einzelzimmer Zuschl.             630,-   Euro
                                                            
alle Preise pro Person!



 

Hiermit melde ich mich für die oben ausgeschriebene Reise verbindlich an
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Motorradwunsch * BMW F 650 GS
BMW R1200 GS
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